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In meiner Malerei erschaffe ich mir selbst einen spekulativen Raum, in dem ich meine autofiktionalen und nicht-binären Charaktere leben lasse und mit ihnen das Verhältnis zum eigenen Körper, zu den Geschichten die man um seine eigene Vergangenheit strickt und den Dynamiken in zwischenmenschlichen Beziehungen erforsche. 

Mila Asmira Mazo Cano - Körper im Wasser

Sterne im Himmel, Monotypie, 11,5 x 7cm, 2023

Mein Fokus liegt auf Körpern, Händen sowie Haaren, als Handlungsträger und Austragungsort von Themen rund um soziale Geschlechtlichkeit, Intimität und Überlegungen zu Intersubjektivität und interpersonalem Raum. Dabei male ich mit Glasuren und baue als meinen Malgrund Kästen aus Ton und Porzellan, die in ihrer Form die Leinwand zitieren und gleichzeitig ein Raum in sich selbst bilden, in dessen Körper ich Gedichte und Gedankenfetzen verstecke. 

Im arbeiten mit Glasuren wiederum, gebe ich einen Teil meiner Entscheidungsmacht an das Material selbst ab. Die Entstehung der Farben und Oberflächenstrukturen ist im Grunde ein chemischer Prozess der von vielen Faktoren, wie z.B. Brenntemperatur, Sauerstoffgehalt, kleinsten Abweichungen in Mischverhältnissen, abhängig ist. So kann ich beim malen nur bedingt voraussehen, wie die fertig gebrannte Keramik aussehen wird. Diese Kontrollabgabe wiederum, ist integraler Teil meines Malprozesses und macht jedes Keramikbild zu einem nicht reproduzierbaren Dialog.

Mit verschiedensten Glasuren - grünlich Transparenten, die zu feinen Rissen neigen; Metallenen, die in bestimmten Kombination wie Rost wirken, oder zu einem schimmernd durchsichtigen braun verschwimmen - gebe ich meinen gemalten Körpern Oberflächen, die sich in ihrer Natur zwischen illusionärem Bildraum und haptisch materieller Präsenz bewegen. Gerade diese Schnittstelle von Bild und Objekt interessiert mich. Ebenso wie der kognitive Zustand der Immersion, das Erleben einer parallelen Wahrnehmung, der beim vertieften Lesen oder betrachten eines Bildes aufkommen kann und welche Möglichkeiten diese im Umkehrschluss für die Realität eröffnet.

*1999, Berlin

 lives and works in Berlin

 2018 - ongoing   B.A. Painting, Weißensee Kunsthochschule Berlin, Class of Prof. Friederike        

                              Feldmann, Berlin, DE

  Exhibitions

 

2025    Ausgezeichnet, Hamburger Halle, Berlin, DE

 

2024    Rundgang - Tage der offenen Tür, weißensee kunsthochschule berlin, Berlin, DE

 

2023    A body like a room, Teepavillon im Schlosspark Schönhausen, Berlin, DE

             Even Stilte, Expoost, Hoorn, NL

 

2022    Diagonale/4 Transfinity, Verwalterhaus, Berlin, DE

 

2021    Dear Reader, Kupferstichkabinett Foyer, Berlin, DE

            OverseasSurgeriesPreparedSomewhat ll, École des Beaux-Arts de Marseille, Marseille, FR
            OverseasSurgeriesPreparedSomewhat, Brücke Museum, Berlin, DE  

            Passive Aggressive, Galerie Sandra Bürgel, Berlin, DE

 

2020    Diagonale/2, Verwalterhaus, Berlin, DE

             works for whom, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin, DE

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